Bis 11.August sind die Exponate in der Städtischen Galerie zu sehen.

Gesamtfoto Presse redBad Griesbach. „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst.“ Gemeinsam mit regionalen Künstlern haben Schüler der Mittelschule Bad Griesbach Kunstwerke geschaffen. Diese sind bis 11 .August in der Städtischen Galerie zu sehen.Viel Applaus gab es dazu schon bei der Vernissage. „Diese Ausstellung ist etwas ganz besonders“, sagte Ingrid von Brevern, Mitarbeiterin der vhs Geschäftsstelle Bad Griesbach, bei der Vernissage. Rektor Wolfgang Zehetmair erschien als „Putzmann Alfons“ zum Saubermachen und ließ sich in einem launigen Dialog mit Kunstlehrer in Marianne Davider klären, was ausgestellt wird. Kinder lebten in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten, in einem „flow“ können sie sich selbst künstlerisch erleben und in ihrer Tätigkeit aufgehen.

„Und das wird dann nachher Kunst?“, fragte der Putzmann skeptisch. Und ob: Beim Projekt „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst“ standen den Schülern namhafte Künstler aus der RegionzurSeite. „Die Idee dazu ist entstanden, als wir die Ausstellungen für die Städtische Galerie ausgesucht haben“, erklärte Hubert Huber, Konzeptkünstler, mehrfacher Kulturpreisträger und Vorsitzender des Berufsverbands Bildender Künstler(BBK)Niederbayern. „Fächer, in denen man kreativ werden kann,sind wichtig“,sagte Schulamtsdirektor Werner Grabl. Sein Rat an die Kinder: „Hebt‘s Euch die Sachen auf. In meinem Büro hängen drei Bilder, die ich als Erstklässler gemalt habe.“ Mit dem Grafiker Peter Bauer entstanden bunte Gemälde aus Holzschnitt, Holzbildhauer Hubert Huber zeigte die Technik der Graphit-Frottage, der Maler Stefan Meisl wies in die Kunst der Schablonen-Technik bei Acrylbildern auf Leinwand ein,Bildhauer Örni Poschmann fertigte mit den Buben und Mädchen Material Kollagen nach dem Motto „Das bin ich“, die Glaskünstlerin Barbara Zehner präsentierte verschiedene Glastechniken und die Bildhauer Dominik Dengl und Susanne Breuer ließen die Schüler Gipsformen für Medaillen aus Bronze-Gußanfertigen. Speziell für die Bronzegüsse gab es finanzielle Unterstützung vom Rotary Club Rottaler Bäderdreieck. Insgesamt wurden die Projekte über die letzten vier Jahre größtenteils von der Regierung von Niederbayern über „Kunst in der Grundschule“ finanziert. Einen weiteren Zuschuss gab es darüber hinaus vom Passauer Kulturportal „Kunst, Literatur und Musik.“ „Künstler, die das kulturelle Leben hautnah in die Schule bringen – diese Idee finde ich toll“, lobte Bürgermeister Jürgen Fundke. Abwechslung im Schulalltag, neue Techniken lernen und schließlich als Ergebnis schöne Werke, die sie nach der Ausstellung mit nach Hause nehmen ürfen – das ist das Fazit der Kinder. Aber auch bei den Künstlern wurde das Projekt sehr positiv bewertet: „Ich habe in der Schule ein sehr schönes Miteinander erlebt“, berichtete Dominik Dengl. „Das hat mich menschlich sehr beeindruckt.“

Bild: Die Künstler begrüßen die Ehrengäste zur Vernissage in der Städtischen Galerie,darunter(v.r.) Bürgermeister Jürgen Fundke,Rektor Wolfgang Zehetmair, Anton Kreuz (5.v.r.), BBK-Vorsitzenden Hubert Huber (7.v.r.) und Schulamtsleiter Werner Grabl(9.v.r.). 

Quellennachweis: Passauer Neue Presse/Redaktion Pocking, 29. Juli 2017-Birgit Bernkopf (Foto und Text)

Kulturabend mit Kunst, Musik und Theater in der Ilztalschule – Peter Klonowski stellt Sonnentor vor

von Josef Heisl

20170801 PNP LKRPA Ilztalschule Bild1Hutthurm/Kalteneck. Die Ilztalschule präsentierte den Gästen ihre pädagogische Arbeit zu den Themen Kunst, Musik und Theater. Dabei zeigten die Kinder ihr instrumentales Können, stellten sich bei einem Zirkus auf der Bühne dar und präsentierten ihr Gemeinschaftswerk mit Bildhauer und Maler Peter Klonowski.Hutthurm/Kalteneck. Die Ilztalschule präsentierte den Gästen ihre pädagogische Arbeit zu den Themen Kunst, Musik und Theater. Dabei zeigten die Kinder ihr instrumentales Können, stellten sich bei einem Zirkus auf der Bühne dar und präsentierten ihr Gemeinschaftswerk mit Bildhauer und Maler Peter Klonowski.
Überraschend viele Eltern und Freunde der Schule waren gekommen, was Schulleiterin Lisa Büttner sehr freute. So wurde es in den Zuschauerbereichen recht eng. Auf einem Treppenabsatz des Treppenhauses, der zur Bühne wurde, zeigten zunächst die Kinder an Posaune, Gitarre, Klavier, Geige und Harfe, welche Töne sie schon den Instrumenten entlocken können, freilich noch im musikalischen Frühstadium. Trotzdem bekam jeder einen donnernden Applaus. 

Der eigentliche Anlass dieses Abends, nämlich die Vorstellung eines Kunstwerkes von Peter Klonowski, das dieser zusammen mit den Kindern geschaffen hatte, litt unter dem Dauerregen. Trotzdem kamen viele auf die Wiese, um des Künstlers Gedanken zu hören. Das „Sonnentor“ sei nach Osten hin ausgerichtet, also der Sonne entgegen. Etwa 15 Meter davor wurde die Sonnenuhr platziert, ein mächtiger Baumstamm mit einem Lichtkeil an der Spitze, der die einfallende Sonne so leitet, dass die Strahlen die Tageszeit anzeigen. Der Künstler hatte die beiden Werke zusammen mit dem Kunstlehrer Martin Strahberger und etwa 20 Schülern, überwiegend aus der Grundschule, geschaffen.

„Kultur braucht Kreativität“, meinte Klonowski zu Beginn. Sie bilde einen Identitätsraum, in dem man die eigene Wirklichkeit gestalten könne. In dem Projekt sollten die Kinder die Schöpfung kennenlernen und die Bedingungen für unser Leben, wie sie die Natur uns zur Verfügung stellt. Er habe nach dem Robinsongedanken gearbeitet, also ohne Maschinen. Jeder habe seine eigenen Gaben und Talente, um sein Leben zu gestalten, schloss der Kunstschaffende. 

Das Projekt sei eine Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulservice Passau Stadt und Land, der beim Wirtschaftsforum der Region Passau angesiedelt sei, erläuterte Elisabeth Ernst. Mit Mitteln des Regionalmanagements Bayern und der Sparkassenstiftung fördert er künstlerische Projekte an Schulen und Kindergärten. Wesentliches Kriterium sei die Einbindung regionaler Künstler zusammen mit den aktiv beteiligten Kindern. Seit dem Start 2016 konnten 20 Projekte umgesetzt werden.

Ausgehend vom Entwurf des Künstlers seien hier an der Ilztalschule die Kinder stets in den Entstehungsprozess eingebunden gewesen, von der Auswahl des Holzes, dem Transport bis zur Bearbeitung. Die Skulpturen verkörpern Nachhaltigkeit und bringen für die Kinder Natur, Schöpfung, Astronomie und Kreativität in Einklang. Walter und Matthias Fraunhofer sowie Robert Ketzinger hatten Holz und Transport gesponsert. Beim recht spektakulären Aufbau seien die Feuerwehrleute Christian Kölbl und Manfred Gutsmiedl von der Feuerwehr München als Fachleute zur Seite gestanden. 

20170801 PNP LKRPA Ilztalschule Bild2Trocken und so richtig fröhlich wurde es beim dritten Teil, dem Zirkus-Theater. Ein Jahr haben die Kinder gearbeitet, erzählte Gerhard Bruckner, freischaffender Theaterlehrer. Er verteilte Popcorn und dann ging es los mit der Vorstellung des Orchesters, einem Torero und einem wilden Stier, dem stärksten Mann der Welt, einer Seiltänzerin, einer syrischen Bauchtänzerin, einem Seehund, einer Zauberin und einem Fakir, der über Glasscherben ging, alles humorvoll angesagt vom Zirkusdirektor. Die Kinder liefen bei der Vorstellung der einzelnen Szenen zur Höchstform auf und bekamen frenetischen Applaus von ihren Mitschülern und den vielen Gästen.

Quelle: PNP_Landkreis Passau_01.08.2018
Foto: Josef Heisl

Theater-Projektwoche gipfelt im Sommerfest

Theaterwoche 13Vilshofen. Auf eine sehr kreative Projektwoche und eine atemberaubende Aufführung können die Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Team der Montessorischule zurückblicken. In der vollbesetzten Aula der Grundschule verfolgte das Publikum gespannt Shakespeares „Sommernachtstraum“.

Was Theaterpädagogin und Projektleiterin Marina Lahann aus München innerhalb von fünf Tagen mit den 135 Kindern und dem Schulteam auf die Beine gestellt hatte, war beeindruckend. Je nach Interesse und Fähigkeiten hatten sich die Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren eine passende Aufgabe im gemeinsamen Projekt gesucht. In der Primarstufe in der Kloster-Mondsee-Straße wirkten neben den Akteuren auf der Bühne in der „Theatergruppe“ sowie in Gruppen wie „Feen und Elfen“, „Gaukler“ und der „Blumengruppe“, viele Talente im Hintergrund: Die Bühnenbildgruppe verwandelte Bühne und Aula in einen Zauberwald. Die Musikgruppe begleitete das Stück passend zu den jeweiligen Stimmungen. Die Pressegruppe recherchierte Hintergründe, führte Interviews und dokumentierte das Projekt. Währenddessen arbeiteten die älteren Schüler der Sekundarstufe in der Jahnallee während der Woche in vier weiteren Gruppen (Werken, Nähen, Tanzen, Historie) rund um Shakespeares Sommernachtstraum.

Kein Wunder, dass die beiden Schulleiterinnen Monika Weinzierl und Johanna Eberle stolz auf die vielseitigen musikalischen, praktischen, kreativen, schauspielerischen oder auch kognitiven Talente der Kinder waren. Gemäß dem Montessori-Prinzipder„gemeinsamen Verantwortung“ hat wieder einmal die ganze Schulfamilie zusammengearbeitet ,um die Projektwoche in einem großen Fest gipfeln zu lassen. So gab es nach der Aufführung für die zahlreichen Gäste allen Grund noch lange zu bleiben, um sich auszutauschen, zu schmausen und zu feiern. -va

Quelle: Vilshofener Anzeiger_26.07.2017


Bild: KS_PA_Ernst

Schüler faszinieren mit einem inklusiven Theaterstück unter Regie von Gerhard Bruckner

von Theresia Wildfeuer

Gruppenbild redSalzweg. Lustig, spritzig, kurzweilig – mit dem inklusiven Theaterspiel „Der lausige Prinz und die eigenartigen Prinzessinnen“ haben die Schüler der Klasse 2a der Grund- und Mittelschule Salzweg und der K2 und K3 der Don Bosco-Schule Passau-Grubweg das Publikum im Theatersaal fasziniert. Theaterpädagoge Gerhard Bruckner hatte das Stück mit den Kindern erarbeitet.Salzweg. Lustig, spritzig, kurzweilig – mit dem inklusiven Theaterspiel „Der lausige Prinz und die eigenartigen Prinzessinnen“ haben die Schüler der Klasse 2a der Grund- und Mittelschule Salzweg und der K2 und K3 der Don Bosco-Schule Passau-Grubweg das Publikum im Theatersaal fasziniert. Theaterpädagoge Gerhard Bruckner hatte das Stück mit den Kindern erarbeitet.

Gegenüber der Bühne beginnt das Spiel. Zackige Wächter (Johannes Thamerus, Bastian Weber) geben den Auftakt und Diener (Mischelle Gering, Levi Vatter) schleppen Königs- und Königinnenthron. Sie tragen die Möbel einen Gang entlang und stellen sie auf die Bühne, gehen dabei komisch oder laufen ganz schnell – die jungen Zuschauer glucksen und kichern. Ein Teppich wird ausgelegt und König (Lorenz Schmid) und Königin (Clara Bloch) schreiten stolz zur Bühne.

Großen Anklang findet der amüsante Auftritt des lausigen Prinzen (Laurenz Neuser) und des königlichen Hundes Leo (Marie Preis). Dem Prinzen ist langweilig und er schikaniert seine Diener fast zu Tode. Ansagerin Shanna Rampley verkündet: Er braucht Prinzessinnen. Vier eigenwillige Prinzessinnen schreiten hin und her. Prinzessin Capriciosa (Yanina Hirsch) flüstert und hüstelt, was dem Prinzen nicht gefällt. Auch die Prinzessinnen Larifari (Laura Fuchs) und Doreni (Christina Nigl) finden wenig Anklang. Die eine plappere ihm die Ohren voll, moniert der Prinz, und die andere lasse mit ihrer lauten Stimme die Scheiben zerplatzen. Prinzessin Wüstenkind (Sevia Amadin) ist ihm zu sandig. Er zieht es vor, lieber mit Leo im Schlossgarten spazieren zu gehen.

„Sensationell, spritzig, kurz und kompakt“, schwärmte Schulamtsdirektorin Johanna Buchberger-Zapf. Das Publikum bedachte die jungen Schauspieler mit langem Applaus. Doch auch den Spielern gefiel das Theater, „weil man auch etwas lernen kann“, zum Beispiel „still zu sitzen und leise zu sein“. Das Besondere an dem Stück sei, dass es keine Vorlage gibt, erzählte Regisseur Gerhard Bruckner. Er habe die Schüler gefragt, was sie sich wünschen, improvisiert. „Wir sind theateraffin und wollten etwas lernen von einem Theaterpädagogen“, so Schulleiterin Susanne Bulicek. Sie freute sich über die vielen Zuschauer, Schulamtsdirektorin Johanna Buchberger-Zapf, Bürgermeister Josef Putz, Karl Bischof, Leiter der Don Bosco-Schule, Barbara Friedl vom Schulförderverein und Elisabeth Ernst vom Kultur- und Schulservice für Passau Stadt und Landkreis des Regionalmanagements am Wirtschaftsforum der Region Passau. Dieser habe mit einem schon im letzten Jahr finanzierten Workshop die Initialzündung zu dem diesjährigen inklusiven Theaterprojekt geliefert. Die Stiftung der Passauer Neuen Presse unter der Regie von Eva Maria Fuchs, die Sparkassenstiftung Passau und die Raiffeisenbank Südlicher Bayerischer Wald sponserten das Projekt.

Quelle: PNP_LandkreisPassau_29.07.2017_Theresia Wildfeuer

Wirtschaftsforum der Region Passau lässt Schule und Kultur verschmelzen

36ed07c303Weiße Masken und behauene Steine deuten schon auf die Projekte hin, mit denen sich derzeit die Buben und Mädchen der Hans- Bayerlein-Schule beschäftigen: Steinbildhauerei und Schwarzlichtheater. Steinbildhauer Christian Schafflhuber aus Tittling und Hannelore Eisner aus Passau bringen den Schülern der fünften bis achten Klassen ihre Kunst nahe und stoßen auf große Begeisterung. Gemeinsam mit den Künstlern dürfen die Kinder und Jugendlichen kreativ werden und kommen gleichzeitig mit der Kultur aus der Region in Berührung. Die Projekte sind Teil der Initiative des Kultur- und Schulservices Passau Stadt und Land. Der Kultur- und Schulservice, angesiedelt am Wirtschaftsforum der Region Passau, gehört zu einem bayernweiten Netzwerk, das kunst- und kulturpädagogische Projekte an Schulen und Kindergärten fördert, initiiert und vernetzt. Dabei steht vor allem die Zusammenarbeit mit regionalen Künstlern und Kulturinstitutionen im Vordergrund.

Gefördert werden die Projekte vom Bayerischen Staatsministerium für Finanzen für Landesentwicklung und Heimat mit Mitteln des Regionalmanagements Passau und der Unterstützung der Sparkassenstiftung Passau mit Mitteln in Höhe von 15 000 Euro. Christian Schafflhuber zeigt auf dem Schulhof das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit den Schülern: Viereckige Steinblöcke, verziert mit den unterschiedlichsten Motiven. Der Künstler lässt den Jugendlichen freie Wahl, wenn es darum geht, etwas in die Sand- und Kalksteine zu meißeln. Er möchte den Schülern "nicht reinreden", sie sollen sich selbst verwirklichen dürfen.

Das Werkzeug bringt er selbst mit, auf dem Hof probieren sie dann ihre kunsthandwerklichen Fähigkeiten aus. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt - jede Idee darf in Stein gemeißelt werden. "Mittlerweile haben wir eine stolze Sammlung von Werkstücken, die die Kinder und Kunst in der Hans-Bayerlein-Schule Wirtschaftsforum der Region Passau lässt Schule und Kultur verschmelzen Schüler in Einzel- undTeamarbeit geschaffen haben", erzählt Schafflhuber. Die kleinen Kunstwerke sollen in der Schule installiert werden.

Die Buben und Mädchen erleben den Prozess der Bildhauerei von Anfang bis Ende, das fördere ihr Durchhaltevermögen, handwerkliches Geschick und nicht zuletzt die Freude an der Arbeit, wie Jugendsozialarbeiterin Sonja Bielmeier anmerkt. "Das sind auch die Dinge, die wir über unsere Förderung stützen wollen", ergänzt Elisabeth Ernst, Projektmanagerin des Kultur- und Schulservices in Passau Stadt und Land. 15 Stunden verbringen die beiden Klassen mit Christian Schafflhuber, Sonderschullehrer Benedikt Muckenthaler und Sonja Bielmeier betreuen das Projekt.

Auch Hannelore Eisner lässt die Kinder der Hans- Bayerlein-Schule kreativ werden. Mit Gymnastikbändern, Masken, Handschuhen und allerlei weiteren Materialien in Weiß oder Neon und einer Schwarzlichtlampe verwandelt sie den Gemeinschaftsraum in ein Schwarzlichttheater. Lehrkraft Thomas Lindlein sieht auch bei den Schülern der Klassen fünf und sechs die Freude an der Arbeit: "Sie arbeiten gerne im Team, wer anfangs keine Lust auf das Projekt hatte, ist jetzt mit Begeisterung dabei". Projektleiterin Hannelore Eisner verwirklichte bereits an der Anne-Frank- Schule in Pocking zahlreiche selbst geschriebene Theaterstücke. Die Arbeit am Sonderpädagogischen Förderzentrum ist neu für sie. Die Kinder hier seien "kreativ, fast schon zu kreativ", sagt Eisner. Die Passauerin passt die Rollen an die Schüler an und auch sonst dürfen sie viel mitentscheiden. Gute Ideen im Umgang mit den Materialien verbaut sie mit in die Proben, die später auf eine Vorführung hinauslaufen sollen. Bis die Bewegungen zur Musik passen und die Schüler sich an die Schwarzlichttechnik, die langsamen, schwebenden Bewegungen, gewöhnt haben, dauert noch etwas. Doch mit jeder Probe machen sie Fortschritte und Hannelore Eisner spart nicht mit Lob. Aufgeführt wird das Stück vor den jüngsten Schülern: "Die sind leicht zum Staunen zu bringen und ein dankbares Publikum"; schmunzelt Thomas Lindlein. Außerdem könnten sie dann sehen: "Das kann ich auch mal machen". Elisabeth Ernst, Lehrkräfte und Künstler waren sich einig: Es sei wichtig, dass derartige Projekte fortgeführt würden und keine Eintagsfliegen bleiben. Auf diese Art kämen die Schüler mit Kultur in Kontakt, die ihnen sonst vielleicht verwehrt bliebe.

Quelle: PNP/29.06.2017

 

Kontakt

Wirtschaftsforum der Region Passau

Kultur- und Schulservice Passau Stadt & Land
Projektleitung: Elisabeth Ernst

Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 30, 94032 Passau

Tel: +49 (0)851 966 256 11
E-Mail: elisabeth.ernst@wifo-passau.de

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