Schüler schufen eine Klangskulptur der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz

Bild 23.2.2018Es rauscht und plätschert, es rieselt und brodelt, dazwischen hört man Vögel flattern, Schritte, Trommeln, Klopfen, vereinzelt Stimmen – Geräusche, Töne aus dem Alltag an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz, die, ganz bewusst gehört, zu einer faszinierenden Klanglandschaft verschmolzen. Schüler aus drei Schulen den jeweiligen Flüssen haben diese Töne einmal ganz intensiv selbst wahrgenommen und daraus eine Klangskulptur geschaffen, die im Gewölbe des Kulturmodells in Passau mit Lichteffekten höchst eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde.

Bei dieser Ausstellungseröffnung ging es ungewohnt leise her: Berührt schweigend machten sich die vielen Zuhörer, darunter die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa, Regierungsdirektor Armin Diewald, Schulamtsdirektorin Johanna Buchberger-Zapf und BBK-Vorsitzender Hubert Huber auf den akustischen Weg entlang der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz – sie konnten gewissermaßen, wie Aleksandar Vejnovic R. Murray Schafer zitierte, „die Landschaft mit den Ohren sehen“. Aleksandar Vejnovic hat in Darmstadt Sound & Music Production studiert und sich auf Akustische Ökologie spezialisiert. Der 27-jährige Klangkünstler hat mit fünf Schülern der Don Bosco-Schule in Passau zusammen mit ihrem Erzieher Michael Frankenberger die Donau „hörbar“ werden lassen, an der Ilztalschule in Kalteneck zeichneten acht Schüler mit ihren Lehrern Martin Strahberger und Jonas Klug ein Klangbild der Ilz und an der Maria-Ward-Realschule in Neuhaus ließen fünf Schüler aus der Schulband mit Fred Dichtl den Inn ungewohnt tönen.Vejnovics Ziel war es, zunächst die Schüler zu einem neuen, intensiven Hören anzuregen und anzuleiten, und aus deren Erfahrungen ein Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen, das bei allen, die es hörend betrachten, Neugier und auch ganz neue Hör-Eindrücke auslösen kann. „Ist das noch Musik? – diese Frage findet im bewussten Hinhören auf diese Klanglandschaft eine sehr klare Antwort. Musik ist erlebter, berührender Klang – und genau das wollten die jungen „Soundkünstler“ mit ihren aus elf Kompositionen bestehenden Dreiflüsse-Gemeinschaftswerk erreichen, denn, so Aleksander Vejnovic, „nichts sieht so aus wie es sich anhört“. 

Die Schüler, deren Lehrkräfte und alle, die der Einladung des Regionalmanagements am Wirtschaftsforum der Region Passau gefolgt waren, ließen sich in dem faszinierenden Raum, in dessen Mitte in einem großen Dreieck die Lautsprecher mit den Klängen installiert waren, auf eine Reise in die Welt der oft überhörten Töne mitnehmen. Elisabeth Ernst, die Leiterin des Kultur- und Schulservice für Passau Stadt und Land, hatte dieses Projekt sehr aufwendig vorbereitet und in Aleksandar Vejnovic den geradezu idealen Medienkünstler gefunden, der es hervorragend verstanden hatte, die jungen Leute an den Schulen für sein Projekt nicht nur zu begeistern, sondern auch kreativ zu begleiten. Er sprach den Schülern dafür Dank und vor allem auch seinen Respekt aus. „Bisher haben wir nur selbst Musik und Krach gemacht, jetzt haben wir auch einmal Töne ganz neu aufgenommen“, fasste Marco Keim, einer der „Klang-Künstler“ aus der Maria-Ward-Realschule in Neuhaus seine Eindrücke zusammen. Dass die Klänge zu einer von allen Seiten begehbaren Skulptur wurden, dazu halfen auch die Passauer Donauhof-Werkstätten der Caritas. Viele der Gäste, die zu dieser ungewöhnlichen Ausstellungseröffnung gekommen waren, verließen das Kulturmodell mit einem ganz neuen Hörerlebnis, das eine Brücke zwischen den Klängen und der eigenen Gefühle der Verbundenheit zu den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz schlagen wollte.

Bildunterschrift: Aleksandar Vejnovic (links) und Elisabeth Ernst gelang es, mit Hilfe von drei Schulen aus der Stadt und dem Landkreis Passau die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz im Kulturmodell zu einer höchst eindrucksvollen Klangskulptur zu vereinen.

Quelle: Passauer Neue Presse 23.2.2017 Foto und Text: Dr. Hans Würdinger

Ilztalschule beteiligt sich an einer Drei-Flüsse-Klang-Installation

Hutthurm. Eine Sound-Installation mit Tönen der Ilz hat die Ilztalschule für alle in Kalteneck mit Künstler Aleksandar Vejinovic gestartet. Sie findet im Rahmen eines Drei-Flüsse-Projekts statt, an dem sich das Don-Bosco-Förderzentrum in Passau-Grubweg mit dem Sound der Donau und die Maria-Ward-Realschule in Neuhaus mit Inn-Tönen beteiligen. Die Sound-Collage, die die Töne der drei Flüsse zusammenbringt, wird vom Wirtschaftsforum gefördert. Sie ist bei einer Klangausstellung am 21. Februar im Passauer Kulturmodell zu erleben.

20171124 Ilztalschule Bild2 Begeistert nahmen Schüler der Sekundarstufe das Plätschern der Ilz und Stampfen in einer Pfütze auf. Sie „angelten Unterwassertöne“ des Flusses und hielten die Geräusche rund um die Schule fest, zum Beispiel jene, die beim Gehen über den Kies entstehen oder die Klänge von Musikinstrumenten. Vor dem Sammeln der Töne, regte Aleksandar Fejinovic – gebürtiger Kroate, der in Bad Griesbach und Passau aufwuchs, derzeit in Darmstadt studiert und Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt ist – die Kinder zum „aktiven Zuhören“ an. Während das Mikrofon eingeschaltet war, achteten sie auf nahe, ferne, laute und leise Töne.

„Jeder Ort klingt anders“, erzählte der Künstler. Er regte dieSchüler mit den Lehrern Martin Strahberger und Jonas Klug an, auf ihren Hörsinn zu achten und machte ihnen bewusst, dass sie selbst Teil der „Klanglandschaft“ sind. Mit Hilfe eines Audioprogramms am Computer bearbeiteten sie Klänge und kreierten eine Komposition, um „ihre Erfahrungen von draußen zu reflektieren“. Sie dürften die Töne auch verändern und ihre eigene Geschichte zum Klingen bringen, sagte Vejinovic, der die Kreativität der Schüler fördern will.

Das Sound-Projekt „Die Drei Flüsse – Installation“ fließe an dem Ort zusammen, an dem sich die drei Flüsse vereinen, sagte Elisabeth Ernst vom Kultur- und Schulservice Passau Stadt und Landkreis, die die Klanginstallation mit Mitteln des Regionalmanagements Bayern am Wirtschaftsforum fördert. Am 21. Februar ist sie im Kulturmodell Passau zu hören. Auftakt des Projekts sei bereits an der Don Bosco-Schule unter der Regie von Gabi Waldbauer gewesen. Die Realschule Neuhaus kreiere ihre Inn-Komposition im Januar.

20171124 Ilztalschule Bild1 Während die einen Schüler begeistert mit Tönen experimentierten, pflanzten andere nicht minder fleißig mit Eltern sowie Landschaftspfleger Patrick Raupp und Biobauer Ludwig Wiesent 21 Obstbäume auf einer 1,5 Hektar großen Wiese hinter der Schule. Kinder und Erwachsene buddelten Löcher, um Apfel-, Birnen-, Walnuss-, Kirsch-, Zwetschgen- und Mirabellbäume in die Erde zu stecken. Es seien regionale Sorten, deren Obst die Schule verwerte, sagte Strahberger. Auf der Fläche, die vorher konventionell bewirtschaftet wurde, gebe es jetzt mehr Vielfalt. Schüler und Eltern hatten heuer bereits auf Ackerterrassen Bio-Gemüse und Bio-Kartoffeln angebaut, Unkraut gejätet und die Feldfrüchte geerntet. Die Kinder könnten so Natur und Wachsen erfahren. Im nächsten Jahr sei geplant, noch eine Blühwiese anzulegen und eine Hecke zu pflanzen. Der Landschaftspflegeverband unterstütze das Projekt, das von der Regierung gefördert wird. Ziel sei, den Schulgarten zu erweitern, sagte Schulchefin Irmgard Paulik.

„Es ist eine schöne Idee, dass hier etwas entstehen darf und so viele zusammenhelfen“, sagten die Eltern Erika Schauberger aus Thyrnau und Martin Seitz aus Tiefenbach. Gemeinsames Arbeiten mache Spaß und motiviere für Neues. Das Obst und Gemüse werde in der Schulküche verarbeitet. Die Kinder erhielten durch Pflanzen und Ernten einen besseren Bezug zu den Lebensmitteln, die sie sonst nur aus Supermarktregalen kennen.

Am morgigen Samstag lädt die Ilztalschule für alle von 14 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Dabei kann man sich über das Schul-Konzept, an der derzeit 40 Grundschüler und 16 Kinder der neu geschaffenen Sekundarstufe lernen, informieren. Individualisierte Lehrpläne würden Persönlichkeit und Lernfortschritt der Schüler berücksichtigen, betont die Schulfamilie.Das Programm beginnt um 14 Uhr mit Führungen und Buffet. Um 15 Uhr gibt es eine Schulpräsentation. Ab 15.30 Uhr kann man Lernmaterialien ausprobieren, bei Angeboten mitmachen und Fragen stellen.

Quellnachweis: Passauer Neue Presse, 24.11.2017, Theresia Wildfeuer

Bis 11.August sind die Exponate in der Städtischen Galerie zu sehen.

Gesamtfoto Presse redBad Griesbach. „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst.“ Gemeinsam mit regionalen Künstlern haben Schüler der Mittelschule Bad Griesbach Kunstwerke geschaffen. Diese sind bis 11 .August in der Städtischen Galerie zu sehen.Viel Applaus gab es dazu schon bei der Vernissage. „Diese Ausstellung ist etwas ganz besonders“, sagte Ingrid von Brevern, Mitarbeiterin der vhs Geschäftsstelle Bad Griesbach, bei der Vernissage. Rektor Wolfgang Zehetmair erschien als „Putzmann Alfons“ zum Saubermachen und ließ sich in einem launigen Dialog mit Kunstlehrer in Marianne Davider klären, was ausgestellt wird. Kinder lebten in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten, in einem „flow“ können sie sich selbst künstlerisch erleben und in ihrer Tätigkeit aufgehen.

„Und das wird dann nachher Kunst?“, fragte der Putzmann skeptisch. Und ob: Beim Projekt „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst“ standen den Schülern namhafte Künstler aus der RegionzurSeite. „Die Idee dazu ist entstanden, als wir die Ausstellungen für die Städtische Galerie ausgesucht haben“, erklärte Hubert Huber, Konzeptkünstler, mehrfacher Kulturpreisträger und Vorsitzender des Berufsverbands Bildender Künstler(BBK)Niederbayern. „Fächer, in denen man kreativ werden kann,sind wichtig“,sagte Schulamtsdirektor Werner Grabl. Sein Rat an die Kinder: „Hebt‘s Euch die Sachen auf. In meinem Büro hängen drei Bilder, die ich als Erstklässler gemalt habe.“ Mit dem Grafiker Peter Bauer entstanden bunte Gemälde aus Holzschnitt, Holzbildhauer Hubert Huber zeigte die Technik der Graphit-Frottage, der Maler Stefan Meisl wies in die Kunst der Schablonen-Technik bei Acrylbildern auf Leinwand ein,Bildhauer Örni Poschmann fertigte mit den Buben und Mädchen Material Kollagen nach dem Motto „Das bin ich“, die Glaskünstlerin Barbara Zehner präsentierte verschiedene Glastechniken und die Bildhauer Dominik Dengl und Susanne Breuer ließen die Schüler Gipsformen für Medaillen aus Bronze-Gußanfertigen. Speziell für die Bronzegüsse gab es finanzielle Unterstützung vom Rotary Club Rottaler Bäderdreieck. Insgesamt wurden die Projekte über die letzten vier Jahre größtenteils von der Regierung von Niederbayern über „Kunst in der Grundschule“ finanziert. Einen weiteren Zuschuss gab es darüber hinaus vom Passauer Kulturportal „Kunst, Literatur und Musik.“ „Künstler, die das kulturelle Leben hautnah in die Schule bringen – diese Idee finde ich toll“, lobte Bürgermeister Jürgen Fundke. Abwechslung im Schulalltag, neue Techniken lernen und schließlich als Ergebnis schöne Werke, die sie nach der Ausstellung mit nach Hause nehmen ürfen – das ist das Fazit der Kinder. Aber auch bei den Künstlern wurde das Projekt sehr positiv bewertet: „Ich habe in der Schule ein sehr schönes Miteinander erlebt“, berichtete Dominik Dengl. „Das hat mich menschlich sehr beeindruckt.“

Bild: Die Künstler begrüßen die Ehrengäste zur Vernissage in der Städtischen Galerie,darunter(v.r.) Bürgermeister Jürgen Fundke,Rektor Wolfgang Zehetmair, Anton Kreuz (5.v.r.), BBK-Vorsitzenden Hubert Huber (7.v.r.) und Schulamtsleiter Werner Grabl(9.v.r.). 

Quellennachweis: Passauer Neue Presse/Redaktion Pocking, 29. Juli 2017-Birgit Bernkopf (Foto und Text)

Kulturabend mit Kunst, Musik und Theater in der Ilztalschule – Peter Klonowski stellt Sonnentor vor

von Josef Heisl

20170801 PNP LKRPA Ilztalschule Bild1Hutthurm/Kalteneck. Die Ilztalschule präsentierte den Gästen ihre pädagogische Arbeit zu den Themen Kunst, Musik und Theater. Dabei zeigten die Kinder ihr instrumentales Können, stellten sich bei einem Zirkus auf der Bühne dar und präsentierten ihr Gemeinschaftswerk mit Bildhauer und Maler Peter Klonowski.Hutthurm/Kalteneck. Die Ilztalschule präsentierte den Gästen ihre pädagogische Arbeit zu den Themen Kunst, Musik und Theater. Dabei zeigten die Kinder ihr instrumentales Können, stellten sich bei einem Zirkus auf der Bühne dar und präsentierten ihr Gemeinschaftswerk mit Bildhauer und Maler Peter Klonowski.
Überraschend viele Eltern und Freunde der Schule waren gekommen, was Schulleiterin Lisa Büttner sehr freute. So wurde es in den Zuschauerbereichen recht eng. Auf einem Treppenabsatz des Treppenhauses, der zur Bühne wurde, zeigten zunächst die Kinder an Posaune, Gitarre, Klavier, Geige und Harfe, welche Töne sie schon den Instrumenten entlocken können, freilich noch im musikalischen Frühstadium. Trotzdem bekam jeder einen donnernden Applaus. 

Der eigentliche Anlass dieses Abends, nämlich die Vorstellung eines Kunstwerkes von Peter Klonowski, das dieser zusammen mit den Kindern geschaffen hatte, litt unter dem Dauerregen. Trotzdem kamen viele auf die Wiese, um des Künstlers Gedanken zu hören. Das „Sonnentor“ sei nach Osten hin ausgerichtet, also der Sonne entgegen. Etwa 15 Meter davor wurde die Sonnenuhr platziert, ein mächtiger Baumstamm mit einem Lichtkeil an der Spitze, der die einfallende Sonne so leitet, dass die Strahlen die Tageszeit anzeigen. Der Künstler hatte die beiden Werke zusammen mit dem Kunstlehrer Martin Strahberger und etwa 20 Schülern, überwiegend aus der Grundschule, geschaffen.

„Kultur braucht Kreativität“, meinte Klonowski zu Beginn. Sie bilde einen Identitätsraum, in dem man die eigene Wirklichkeit gestalten könne. In dem Projekt sollten die Kinder die Schöpfung kennenlernen und die Bedingungen für unser Leben, wie sie die Natur uns zur Verfügung stellt. Er habe nach dem Robinsongedanken gearbeitet, also ohne Maschinen. Jeder habe seine eigenen Gaben und Talente, um sein Leben zu gestalten, schloss der Kunstschaffende. 

Das Projekt sei eine Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulservice Passau Stadt und Land, der beim Wirtschaftsforum der Region Passau angesiedelt sei, erläuterte Elisabeth Ernst. Mit Mitteln des Regionalmanagements Bayern und der Sparkassenstiftung fördert er künstlerische Projekte an Schulen und Kindergärten. Wesentliches Kriterium sei die Einbindung regionaler Künstler zusammen mit den aktiv beteiligten Kindern. Seit dem Start 2016 konnten 20 Projekte umgesetzt werden.

Ausgehend vom Entwurf des Künstlers seien hier an der Ilztalschule die Kinder stets in den Entstehungsprozess eingebunden gewesen, von der Auswahl des Holzes, dem Transport bis zur Bearbeitung. Die Skulpturen verkörpern Nachhaltigkeit und bringen für die Kinder Natur, Schöpfung, Astronomie und Kreativität in Einklang. Walter und Matthias Fraunhofer sowie Robert Ketzinger hatten Holz und Transport gesponsert. Beim recht spektakulären Aufbau seien die Feuerwehrleute Christian Kölbl und Manfred Gutsmiedl von der Feuerwehr München als Fachleute zur Seite gestanden. 

20170801 PNP LKRPA Ilztalschule Bild2Trocken und so richtig fröhlich wurde es beim dritten Teil, dem Zirkus-Theater. Ein Jahr haben die Kinder gearbeitet, erzählte Gerhard Bruckner, freischaffender Theaterlehrer. Er verteilte Popcorn und dann ging es los mit der Vorstellung des Orchesters, einem Torero und einem wilden Stier, dem stärksten Mann der Welt, einer Seiltänzerin, einer syrischen Bauchtänzerin, einem Seehund, einer Zauberin und einem Fakir, der über Glasscherben ging, alles humorvoll angesagt vom Zirkusdirektor. Die Kinder liefen bei der Vorstellung der einzelnen Szenen zur Höchstform auf und bekamen frenetischen Applaus von ihren Mitschülern und den vielen Gästen.

Quelle: PNP_Landkreis Passau_01.08.2018
Foto: Josef Heisl

Theater-Projektwoche gipfelt im Sommerfest

Theaterwoche 13Vilshofen. Auf eine sehr kreative Projektwoche und eine atemberaubende Aufführung können die Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Team der Montessorischule zurückblicken. In der vollbesetzten Aula der Grundschule verfolgte das Publikum gespannt Shakespeares „Sommernachtstraum“.

Was Theaterpädagogin und Projektleiterin Marina Lahann aus München innerhalb von fünf Tagen mit den 135 Kindern und dem Schulteam auf die Beine gestellt hatte, war beeindruckend. Je nach Interesse und Fähigkeiten hatten sich die Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren eine passende Aufgabe im gemeinsamen Projekt gesucht. In der Primarstufe in der Kloster-Mondsee-Straße wirkten neben den Akteuren auf der Bühne in der „Theatergruppe“ sowie in Gruppen wie „Feen und Elfen“, „Gaukler“ und der „Blumengruppe“, viele Talente im Hintergrund: Die Bühnenbildgruppe verwandelte Bühne und Aula in einen Zauberwald. Die Musikgruppe begleitete das Stück passend zu den jeweiligen Stimmungen. Die Pressegruppe recherchierte Hintergründe, führte Interviews und dokumentierte das Projekt. Währenddessen arbeiteten die älteren Schüler der Sekundarstufe in der Jahnallee während der Woche in vier weiteren Gruppen (Werken, Nähen, Tanzen, Historie) rund um Shakespeares Sommernachtstraum.

Kein Wunder, dass die beiden Schulleiterinnen Monika Weinzierl und Johanna Eberle stolz auf die vielseitigen musikalischen, praktischen, kreativen, schauspielerischen oder auch kognitiven Talente der Kinder waren. Gemäß dem Montessori-Prinzipder„gemeinsamen Verantwortung“ hat wieder einmal die ganze Schulfamilie zusammengearbeitet ,um die Projektwoche in einem großen Fest gipfeln zu lassen. So gab es nach der Aufführung für die zahlreichen Gäste allen Grund noch lange zu bleiben, um sich auszutauschen, zu schmausen und zu feiern. -va

Quelle: Vilshofener Anzeiger_26.07.2017


Bild: KS_PA_Ernst

Kontakt

Wirtschaftsforum der Region Passau

Kultur- und Schulservice Passau Stadt & Land
Projektleitung: Elisabeth Ernst

Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 30, 94032 Passau

Tel: +49 (0)851 966 256 11
E-Mail: elisabeth.ernst@wifo-passau.de

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